MethodikPsychologie-Aufnahmetest

Psychologie-Aufnahmetest: Diagramme & Korrelation

Streudiagramme lesen und den Korrelationskoeffizienten r richtig einschätzen — das prüft der Methodik-Teil zu Diagrammen. Übe hier gratis mit ausführlicher Lösung, im exakten Prüfungsformat selbst erstellt.

Was wird geprüft?

Diagramme & Zusammenhänge im Psychologie-Aufnahmetest.

Diagramme und Zusammenhänge prüfen, ob du Daten lesen und Korrelationen einschätzen kannst. Im Zentrum stehen das Streudiagramm (Aufbau, Bedeutung jedes Punktes, Richtung und Stärke des Zusammenhangs) und der Korrelationskoeffizient r mit seinem Wertebereich von −1 bis +1. Wichtig ist das Verständnis, dass r nur lineare Zusammenhänge erfasst und einheitenunabhängig ist.

Das solltest du können
  • Den Aufbau eines Streudiagramms beschreiben
  • Richtung und Stärke eines Zusammenhangs ablesen
  • Den Wertebereich des Korrelationskoeffizienten r nennen
  • r als standardisiertes, lineares Zusammenhangsmaß einordnen
4 Übungsaufgaben

Üben mit Lösung.

Versuch jede Aufgabe zuerst selbst — dann klapp die Lösung auf. Alle Aufgaben im exakten Prüfungsformat selbst erstellt.

1Aufgabe 1Mehrere richtig

Welche Aussagen über ein Streudiagramm sind richtig?

Lösung anzeigen

Richtige Aussagen: A, B, C

AussageRichtig/FalschBegründung
(a)RichtigGenau so ist ein Streudiagramm aufgebaut: eine Variable je Achse.
(b)RichtigLaut Skript repräsentiert jeder Punkt eine Versuchseinheit, in der Regel eine Person.
(c)RichtigDas ist der Zweck: einen ersten Eindruck vom Zusammenhang zweier Variablen geben.
(d)FalschEin Punkt kombiniert die zwei konkreten Werte einer Person, er ist kein Mittelwert.

Richtige Aussagen: a, b, c

2Aufgabe 2Mehrere richtig

Welche Aussagen über die Verwendung eines Streudiagramms sind richtig?

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Richtige Aussagen: A, B, C, D

AussageRichtig/FalschBegründung
(a)RichtigGenau dafür ist das Streudiagramm gedacht: den Zusammenhang zweier Variablen darzustellen.
(b)RichtigEin Punkt steht für eine Person mit ihren zwei Werten.
(c)RichtigSteigende Wolke heißt positiv, fallende negativ, das liest man direkt ab.
(d)RichtigJe schmaler die Wolke (Richtung Linie), desto höher die Korrelation.

Richtige Aussagen: a, b, c, d

3Aufgabe 3Mehrere richtig

Welche Aussagen sind richtig?

Lösung anzeigen

Richtige Aussagen: A

AussageRichtig/FalschBegründung
(a)RichtigProdukt-Moment-Korrelation ist laut Skript der zweite Name für den Korrelationskoeffizienten.
(b)FalschDer Wertebereich reicht nur von 1-1 bis +1+1.
(c)FalschDer übliche Buchstabe ist rr, nicht kk.
(d)Falschrr erfasst nur lineare Zusammenhänge, U-förmige gerade nicht.

Richtige Aussagen: a

4Aufgabe 4Mehrere richtig

Welche Aussagen über den Korrelationskoeffizienten rr sind richtig?

Lösung anzeigen

Richtige Aussagen: A, B, C

AussageRichtig/FalschBegründung
(a)RichtigGenau das ist die Definition: Grad des linearen Zusammenhangs.
(b)RichtigDas Skript nennt rr ausdrücklich das standardisierte Maß der Kovarianz.
(c)RichtigDer Wertebereich ist 1-1 bis +1+1.
(d)Falschrr ist gerade einheitenunabhängig, das unterscheidet ihn von der Kovarianz.

Richtige Aussagen: a, b, c

Lerntipps

So holst du dir die Punkte.

01

Punkt gleich Person

Im Streudiagramm steht jeder Punkt für eine Versuchseinheit mit zwei Werten, nicht für einen Mittelwert.

02

r liegt zwischen minus und plus eins

Werte über +1 oder unter −1 sind unmöglich. Optionen mit „+2“ sind sofort als falsch erkennbar.

03

r misst nur linear

Ein U-förmiger Zusammenhang kann ein r nahe 0 haben, obwohl ein klarer Zusammenhang besteht. Das ist die zentrale Einschränkung.

Häufige Fragen

Diagramme & Zusammenhänge: kurz erklärt.

Kommen Diagramme im echten Test als Bild?

Ja, oft als Grafik. Die Konzepte dahinter — Aufbau, Richtung, Stärke des Zusammenhangs — lassen sich aber auch in Textform sicher üben.

Welchen Wertebereich hat der Korrelationskoeffizient?

r liegt immer zwischen −1 und +1. Das Vorzeichen gibt die Richtung an, der Betrag die Stärke des linearen Zusammenhangs.

Bedeutet eine hohe Korrelation einen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang?

Nein. Korrelation ist kein Kausalitätsbeweis. r zeigt nur, wie eng zwei Variablen linear zusammenhängen.

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