EÖR an der WU. Sieben Lehreinheiten, eine Klausur.
Europäisches und öffentliches Wirtschaftsrecht ist die juristische Knock-out-Hürde im ersten Semester. Von Staatsorganisation und EU-Recht über Grundrechte und Binnenmarkt bis Gewerberecht, Betriebsanlagen und Rechtsschutz. Multi-Select-MC mit Minuspunkten, also ohne Toleranz für Halbwissen.
So läuft die Klausur ab.
Zentrale MC-Prüfung in der Prüfungswoche · 7 bis 8 Fälle mit je 3 bis 4 Fragen · 5 Optionen, Multi-Select, mindestens eine richtig · 120 Punkte, Minuspunkte für falsch angekreuzte Optionen · genügend ab 50 Prozent.
Das kommt in der Klausur.
Diese Themen tauchen in jedem Klausur-Termin auf. Pro Schwerpunkt gibt es Topic-Module mit Zusammenfassung und Übungen.
Rechtsmethodik und Rechtsquellen
Rechtsbegriff, Auslegungsmethoden (Wortlaut, Systematik, Historie, Zweck), Stufenbau der Rechtsordnung nach Kelsen. Bundesverfassung, einfaches Gesetz, Verordnung, Erkenntnis als Hierarchie.
Staatsorganisation und Grundrechte
Gewaltenteilung, Bundesstaat, Gesetzgebung Bund/Länder, Bundespräsident, VfGH/VwGH/OGH. Grundrechte aus B-VG und EMRK, Eingriffsschranken, Verhältnismäßigkeit.
Verwaltungsrecht und EU-Recht
Bescheid, Verordnung, AVG-Verfahren, Säumnisbeschwerde. EU-Primärrecht vs Sekundärrecht, Richtlinie vs Verordnung, Vorrang des Unionsrechts.
Gerichtsbarkeit und Rechtsschutz
Wer entscheidet was: ordentliche Gerichte, Verwaltungsgerichte, VfGH, VwGH, OGH. Dazu die europäische Ebene mit EGMR und EuGH — und welcher Rechtsbehelf zu welchem Gericht führt.
So bereitest du dich vor.
Stufenbau auswendig kennen
Der Kelsen'sche Stufenbau wird in jeder Klausur abgefragt. Bundesverfassung → Verfassungsgesetz → Gesetz → Verordnung → Bescheid/Erkenntnis. Plus die Sonderrolle von EU-Recht.
Grundrechte mit Eingriffsschema
Jedes Grundrecht hat einen Eingriffsschema: Schutzbereich → Eingriff → Rechtfertigung. Wer die EMRK-Artikel 8-11 mit Schranken-Trias kann, holt verlässlich Punkte.
Vorsatz/Fahrlässigkeit nicht vermischen
Strafrecht-MC fragt regelmäßig nach Vorsatzformen (dolus directus 1./2., dolus eventualis) und Fahrlässigkeitsstufen (bewusst/unbewusst, grob/leicht). Diese Begriffe sauber lernen.
Hier fallen die meisten durch.
Diese Fehler tauchen in fast jedem Klausur-Termin auf. Wer sie kennt, kann sie aktiv vermeiden.
- Verordnung und Richtlinie im EU-Recht verwechseln (VO direkt, RL umzusetzen)
- Geschäftsfähigkeit und Mündigkeit gleichsetzen (7/14/18 Jahre)
- Grundrechte als absolut behandeln, statt Schranken-Trias zu prüfen
- Bei Strafrecht den dolus eventualis als Fahrlässigkeit einordnen
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Betriebswirtschaft & digitale Ökonomie
BWDI ist die erste echte STEOP-Klausur im WiSo. 12 Topics aus Betriebswirtschaft (8) und digitale Ökonomie (4), Multi-Select-MC, oft als Knock-out-Hürde im ersten Semester.
Lerntipps lesenVWL & ZuWi
VWL und ZuWi sind gekoppelte STEOP-Pflichtfächer. VWL testet Mikro- und Makro-Grundlagen, ZuWi geht in Nachhaltigkeit und Wirtschaftssysteme. Beide Klausuren in einem Semester, also früh anfangen.
Lerntipps lesenZukunftsfähiges Wirtschaften
ZuWi ist die Nachhaltigkeits-Hälfte der gekoppelten VWL+ZuWi-STEOP. 5 Topics von der Nachhaltigkeits-Einführung über Vordenker und Wirtschaftsdenken bis Globalisierung und Mensch-Natur-Verhältnis. MC-Klausur mit hohem Vokabel-Anteil.
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