Global Business CBK an der WU. Von der Seidenstraße bis FDI.
Global Business ist das International-Business-CBK an der WU. 6 Module von Globalisierungs-Geschichte über formale und informelle Institutionen bis Markteintrittsstrategien und Multinationals. Die Klausur testet Definitionen, Theorien und Case-Anwendung in einem MC-Format mit hohem Vokabel-Anteil.
So läuft die Klausur ab.
90 Minuten · MC-Klausur · Multi-Select · Modul-Quizzes (12-16 Punkte) plus Final Exam (rund 60 Punkte) · Mischung aus Definitionen, Theorien und Case-Studies (IKEA, Red Bull, voestalpine).
Das kommt in der Klausur.
Diese Themen tauchen in jedem Klausur-Termin auf. Pro Schwerpunkt gibt es Topic-Module mit Zusammenfassung und Übungen.
Grundlagen und Geschichte
Definition Globalisierung (5 Kategorien Goods/Services/Data/Technology/Capital), Trade vs Investment, FDI vs Portfolio, MNE. Historische Knotenpunkte von Seidenstraße über Hanse bis Bretton Woods und WTO 1995. IKEA-Case als Standard-MNE-Story.
Formale und informelle Institutionen
WTO mit GATT/GATS/TRIPS, IMF, Weltbank. North'sches Institutionenmodell. Kultur nach Hofstede (Power Distance, Individualism, Masculinity, Uncertainty Avoidance) und GLOBE-Studie. CAGE-Framework für Distance-Analyse.
Klassische und neue Handelstheorien
Smith Absolute Advantage, Ricardo Comparative Advantage, Heckscher-Ohlin, New Trade Theory (Krugman), Porter Diamond. Wann welche Theorie passt — und warum Ricardo trotzdem die Default-Antwort bleibt.
Markteintritt und FDI
Export-Modi, Licensing, Franchising, Joint Venture, Greenfield vs Brownfield. OLI-Paradigma (Dunning) als Klausur-Klassiker. Markteintritts-Entscheidung anhand Risiko, Kontrolle, Ressourcen-Commitment.
MNEs und aktuelle Trends
Born Globals, regionale vs globale Strategien, Bartlett/Ghoshal-Typologie (International, Multidomestic, Global, Transnational). Geopolitische Trends, Friend-Shoring, ESG-Druck auf Supply Chains.
So bereitest du dich vor.
Lerne Definitionen wortgetreu
Global Business prüft 30-40 % reines Vokabular: FDI ≥ 10 %, Portfolio < 10 %, MNE = mindestens 2 Länder. Wer die Folien-Definitionen wörtlich kann, holt diese Punkte mechanisch.
Hofstede und Ricardo im Schlaf
Diese beiden Modelle kommen in jedem Termin vor. Hofstedes 6 Dimensionen plus Beispiel-Länder, und Ricardos Comparative-Advantage-Rechnung mit Opportunitätskosten-Tabelle.
Case-Studies aktiv durchspielen
IKEA, Red Bull, voestalpine, Lego — pro Modul gibt es einen Case. Die Klausur fragt selten direkt nach dem Case, aber häufig nach dem Modell dahinter (Born Global, OLI, etc.).
Hier fallen die meisten durch.
Diese Fehler tauchen in fast jedem Klausur-Termin auf. Wer sie kennt, kann sie aktiv vermeiden.
- FDI und Portfolio über Prozent-Schwelle verwechseln (10 % ist der Cutoff)
- Smith und Ricardo gleichsetzen (Absolute vs Comparative Advantage)
- Hofstede-Dimensionen umpolen (Power Distance hoch = Hierarchie, NICHT Demokratie)
- Bartlett/Ghoshal-Quadranten vermischen (Global ≠ Transnational)
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Weitere CBK-Fächer vorbereiten.
Wirtschaftsmathematik
Mathe CBK ist Pflichtbestandteil im Common Body of Knowledge. Die Klausur hat 20 Beispiele quer durch Finanzmathematik, Analysis, Wahrscheinlichkeit und lineare Algebra. Beispiel 1 ist immer derselbe Aufgabentyp, Beispiel 2 auch, und so weiter bis 20. Wer die 20 Typen kennt, kennt die Klausur.
Lerntipps lesenMikroökonomik
Mikroökonomik CBK ist die Königsdisziplin der WU. Der Stoff reicht von Wettbewerb und staatlichen Eingriffen über Monopol, Preisdiskriminierung und Bündelung bis zu Oligopol und Spieltheorie, und Klausuraufgaben kombinieren oft mehrere Themen in einer Aufgabe. Wer nur Formeln lernt, verliert in der Anwendung.
Lerntipps lesenFunktionsübergreifende BWL
Anders als die meisten WU-Klausuren ist FüBWL eine offene Case-Klausur. Du bekommst Unternehmen wie Tupperware, Birkenstock oder voestalpine vorgelegt und musst Tabellen ausfüllen, Strategien begründen und Logistik-Konzepte anwenden.
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